Impressionen vom Grünkohlessen

Knapp 40 Gäste konnte der SPD-Ortsverein Schenefeld zu seinem inzwischen traditionellen Grünkohlessen begrüßen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Gerhard Manthei ließen der Bundestagsabgeordnete Ernst-Dieter Rossmann und der Fraktionsvorsitzende Nils Wieruch aktuelle politische Themen von der Bundesebene bis zur Schenefelder Kommunalpolitik Revue passieren.

Doch danach trat die Politik in den Hintergrund und neben dem Grünkohl trat auch das kulturelle Beiprogramm in den Vordergrund. Neben besinnlichen und heiteren Geschichten wurden auch wieder Döntjes teils auf plattdeutsch vorgetragen. Neben Frank Grünberg und Edwin Jungblut erfreute auch der Gast Jürgen Meyer mit hervorragenden Entertainerqualitäten die Anwesenden.

Die Vortragenden von links nach rechts: Edwin Jungblut, Frank Grünberg und Jürgen Meyer

Auch im kommenden Jahr wird der Ortsverein sicherlich zu diesem kulinarischen Genuss einladen.

Der Treppenwitz im Schenefelder Rathaus

35 Besucher versammelten sich auf und neben der Schenefelder Rathaus-Treppe

Genügend Stühle oder wahlweise genügend gepolsterte Treppenstufen. 35 Zuhörer hatten sich zu der Veranstaltung von Frank Grünberg eingefunden, unter ihnen auch Bürgermeisterin Christiane Küchenhof mit ihrem Gatten, der Vorsitzende des Seniorenbeirates Eckhard Vogelgesang und der SPD-Vorsitzende Gerhard Manthei und der Fraktionsvorsitzende Nils Wieruch.

Vor der Wendeltreppe im Rathaus seinen Gästen Geschichten vorlesen, das war die Idee von Frank Grünberg. Am Vorlesetisch die Buchstaben vom Titel der Veranstaltung und eine kleine Mikrofonanlage, alles bestens vorbereitet. Und dann zog er mitten im Karneval die Besucher in seinen Bann. Mit Geschichten von einer alten Gutshoftreppe, Verwechslungen aller Art, der Alkoholbeseitigungsstory, in der er gekonnt immer betrunkener wurde bei der Vernichtung von 20 Flaschen Whisky, brachte er alle zum Lachen.

In flottem Wechsel gab er Witze, kurze Geschichten und lustige Gedichte zum Besten und baute sehr gekonnt immer wieder Spannung auf, auch als er den Trauerzug von Karl Sost (1974 übrigens von Otto gelesen) mit fast flüsternder Stimme vortrug.

Zu Beginn der Veranstaltung und auch in der Pause nach gut 35 Minuten konnten sich die Gäste mit verschiedenen Getränken versorgen dazu wurden kostenlos Käsehäppchen und Knabbersachen angeboten, dankbar angenommen von seinem Publikum. Nach der Pause ein ebenso vergnüglicher zweiter Teil, den er mit zwei Gedichten vonTucholsky und Ringelnatz beendete. Keiner beschwerte sich dann auch bei ihm, dass es insgesamt etwas länger dauerte als geplant. Grünberg versprach seinen Zuhörern, Ende November, Anfang Dezember mit einer Weihnachtstreppe wiederzukommen. Man darf gespannt sein.