Für gute Arbeit in einem sozialen Europa

Europawahl 2014 – mit Martin Schulz für ein sozial gerechtes Europa.

EWK 2014

Bei der Europawahl am 25. Mai können die Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal darüber entscheiden, wer neuer Kommissionspräsident wird.

Unser Spitzenkandidat, Martin Schulz, steht für ein sozial gerechtes Europa,

  • das in Wachstum und Beschäftigung investiert,
  • das entschieden gegen Jugendarbeitslosigkeit vorgeht,
  • das gleichen Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort garantiert,
  • das die Tarifautonomie umfassend sichert und die Rechte der
    Europäischen Betriebsräte
    stärkt.

 

Deshalb am 25. Mai:
Ihre Stimme für Martin Schulz und die SPD!

100 Tage Große Koalition – Bilanz

Seit über 100 Tagen ist die SPD wieder Regierungspartei in Deutschland. Seitdem sorgen wir dafür, dass das Leben der Menschen besser wird.
Was wir bisher in der Bundesregierung erreicht haben, ist ein großer Erfolg. Alle können sehen, wir setzen um, was wir versprochen haben.

Ein Friedhof für Schenefeld?

Eine Betrachtung anlässlich des Bürgerentscheids parallel zur Europawahl am 25. Mai

Der Wunsch nach einem eigenen Friedhof für Schenefeld besteht schon seit mehreren Jahrzehnten, die Verwirklichung scheiterte jedoch immer wieder aus den unterschiedlichsten Gründen. Eine Bürgerbefragung wurde bereits 2004 angeregt und wird im Mai zu einer hoffentlich endgültigen Klärung führen, an die Politik und Verwaltung sich halten müssen.
Üblicherweise stellt man sich einen Friedhof als eine parkähnliche Anlage vor, ähnlich dem Altonaer oder Sülldorfer Friedhof. Bis eine Neuanlage in Schenefeld dieses Format erreicht hat, vergehen zwangsläufig etliche Jahre. Ein Mini- oder Billigfriedhof wird kaum angenommen werden.
Um mit den Friedhöfen der umliegenden Gemeinden konkurrieren zu können, müssen etliche Kriterien erfüllt sein, beispielsweise angemessene Kosten, ausreichende Größe, Erweiterungsmöglichkeit, gärtnerische Anlage und Pflege, Erreichbarkeit, Parkplätze, Gebäude, Verwaltung, Betreuung und vieles mehr. All das kostet viel Geld, für das die Stadt in Vorleistung gehen muss.
Nach bisherigen Schätzungen betragen die Erstellungskosten etwa 1.500 000,- € der jährliche Zuschuss liegt zwischen 50.000 und 100.000,- €. Diese Kosten müssen an anderer Stelle eingespart werden.
Die Kostenschätzung geht davon aus, dass der Friedhof einigermaßen ausgelastet wird, das ist aber zu bezweifeln, weil viele ältere Mitbürger historisch bedingt Familiengräber in den umliegenden Gemeinden haben und daher kaum nach Schenefeld wechseln werden.
Zudem ändert sich die Begräbniskultur gravierend, der Trend geht immer mehr zu alternativen Begräbnisformen, die weniger Platz beanspruchen und damit preiswerter sind. Dazu gehören z.B. Urnenbeisetzungen, Bestattungen auf See, in einem Friedwald oder anonym. Viele konventionelle Friedhöfe sind daher nicht mehr ausgelastet und haben Kapazitäten frei. Das würde auch Schenefeld treffen.
Allein ideelle Gründe sprechen für einen Schenefelder Friedhof. Wenn er denn angenommen wird, bestärkt er das Gemeinschaftsgefühl, die Bürger identifizieren sich mehr mit ihrer Stadt.
Praktische und finanzielle Gründe sprechen dagegen.

Neuer Stadtkern von Schenefeld durch Bund, Land und Kommune

Einmal im Jahr besucht der Bundestagsabgeordnete Ernst-Dieter Rossmann auf einer Rundtour durch seinen Wahlkreis auch Schenefeld. Am 28. März kam es zu dem schon traditionellen Informationsaustausch mit der Bürgermeistern Christiane Küchenhof, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Nils Wieruch und dem Mitglied des Parteivorstandes Frank Grünberg. Ebenfalls zugegen war der Landtagsabgordnete Kai Vogel aus Pinneberg.

Insbesondere die Aktivitäten rund um die XFEL-Forschungseinrichung und das geplante Besucherzentrum interessierten den bildungs- und forschungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Der beschlossenen Machbarkeitsstudie sieht der Elmshorner interessiert entgegen, versprach weitere Hilfe durch den Bund und regte eine Kooperation zwischen der Einrichtung und einer lokalen Schule an, damit auch Schenefeld von der internationalen Forschung profitiert.

Ebenfalls auf großes Interesse stieß die derzeitige Planung rund um den Stadtkern von Schenefeld. Der zuständige städtische Ausschuss für Stadtentwicklung hat den Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ beantragt und der Bundestag hat parallel nach dem Regierungswechsel die Mittel für die Städtebauförderung von bisher 455 Millionen Euro auf 700 Millionen Euro aufgestockt. Davon kann auch Schenefeld bei den weiteren Planungen partiziperen.

Interessiert bei der Betrachtung der Planungen für den Schenefelder Stadtkern
von links nach rechts: Nils Wieruch, Kai Vogel, Christiane Küchenhof, Ernst-Dieter Rossmann und Frank Grünberg — Wir danken dem Schenefelder Tageblatt und Christian Brameshuber für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des Fotos

Kai Vogel geht davon aus, dass gerade die Mieter in Schleswig-Holsteinischen Städten wie Schenefeld im Muskelring rund um Hamburg von der im Landtag beschlossenen Mietpreisbremse profitieren. Bei Neuvermietungen wirke sich diese dämpfend auf die Steigerungen aus. Aber auch die Schaffung von kostengünstigen Wohnraum bleibt ein wichtiges Thema auf der politischen Agenda Schenefelds.