Zum Abschluss der Bürgerbeteiligung der Vorbereitenden Untersuchungen (VU) zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK)

Sehr geehrte Schenefelderinnen und Schenefelder!

Seit 1988 bin ich in der Schenefelder Kommunalpolitik aktiv und seitdem gab es mehrere Anläufe, den Stadtkern der Stadt Schenefeld nördlich und südlich der LSE attraktiver zu gestalten und planerisch zu ordnen. Doch sind diese Versuche bislang ohne nachhaltige Wirkung geblieben.

Das Stadtzentrum Schenefeld hat außerhalb der eigenen Wände keine Fortsetzung in das Umfeld und in die Stadt hinein. Auch die Umgebung des Rathauses präsentiert sich in keinem optimalen Zustand.

Durch die Aufnahme in das Städteförderungsprogramm und der finanziellen Unterstützung durch den Bund und das Land Schleswig-Holstein, sind die Rahmenbedingungen noch nie so günstig gewesen wie derzeit. Insbesondere die Begleitung durch eine professionelles Stadtplanungsbüro und die umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit haben viele interessante Impulse und Anregungen in die Planungen der angedachten Maßnahmen gegeben.

Wir wollen mit Ihnen eine „Neue Mitte Schenefeld“ schaffen. Mit einem Zentrum für das ehrenamtliche Engagement in allen denkbaren Bereichen, für öffentliche bürgernahe Dienstleistungen und als Ort der Begegnung, des Austausches und Veranstaltungen.

Haben Sie den Wunsch sich für das Gemeinwohl zu engagieren oder haben Sie ein konkretes Anliegen? Hier finden Sie die richtigen Ansprechpartner und die notwendige Infrastruktur, um aus ihren Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

Wir möchten mit Ihnen gemeinsam diesen Ort entwickeln und ihre Anregungen bei der Realisierung aufgreifen und umsetzen.

Lassen sie uns gemeinsam diesen Weg beschreiten.

Mit freundlichen Grüßen,

Nils Wieruch
Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Schenefelder Ratsversammlung

44. Historische Radrundfahrt in Schenefeld

Bericht: Gerhard Manthei (OV-Vorsitzender), Fotos: Ingo Meier.

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Freitag, der 13.Mai: Was für ein schöner Tag, um Erinnerungen an früher aufleben zu lassen und die Möglichkeit wahrzunehmen, sich in das letzte Jahrhundert entführen zu lassen.

Diese Möglichkeit bot Hobby-Historiker Gerhard Manthei 42 Radlern und 2 Rollstuhlfahrern zum 44. Mal bei einer historischen Zeitreise mit Eintauchen in die verschiedenen Epochen Schenefelder Welten und zu den landwirtschaftlichen Höfen der Vergangenheit und der Gegenwart.

Auf den ehemaligen Höfen Cord Ellerbrook, Heinrich Timmermann – in de Masch, Willi Harer – Dorfstr., Walter Waitz und David Rüpcke – Nedderstr. – mit ihren noch erkennbar stehenden Wirtschaftsgebäuden ließ Gerd Manthei aus seiner historischen „Schatztruhe“ vor dem geistigen Auge der Teilnehmer faszinierende, sowie schockierende Ereignissse, die damalige harte Arbeit, Familiengeschichten, das Schicksal der Menschen im Generationenwechsel auf den landwirtschaftlichen Höfen, schöne Dinge des dörflichen Lebens und individuelle Geschichten an vergangene Zeiten als „Aha-Effekt“ aufleben.

Auf dem letzten noch wirtschaftenden Bauernhof Jörn Rüpcke. in der Dorfgemeinde (Nedderstraße) erzählte Manthei, dass es in der Nachkriegszeit noch 21 Bauerngehöfte gab. Durch Aufgeben und Umsiedeln blieben ab 1964 nur noch die Betriebe Otto Schulz, Wilhelm Ellerbrook, Rudi Holst, Joachim Sagemann (alle im Seggerweg), Carsten Rüpcke (im Holtkamp) und Mathias Waitz (Waterhorn), in Bewirtschaftung. Beklagenswert dabei ist, dass die Landwirte heute keine Milchhöfe mehr betreiben, denn vom Milchgeschäft allein können die Landwirte nicht mehr leben und so steht die Pferdewirtschaft als Haupteinnahme im Vordergrund.

Nach 2 Stunden endete die historische Fahrradtour beim Land- und Pferdewirtschafter Mathias Waitz, urkundlich 1810 an der Hauptstraße erwähnt und jetzt am Waterhorn gelegen. Hier hält Waitz 120 Isländer Pferde auf seinem Pensions- und Reiterhof. Eine Vergrößerung um weitere 100 Isländer Pferde steht dort kurz vor der Vollendung.

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Schlusswort von Gerhard Manthei: Die Lebendigkeit und Nachhaltigkeit dieser 44 nun schon seit über 10 Jahren stattfindenden historischen Schenefelder Touren bewirkt, dass die Gefühle zu Heimatverbundenheit, Mitmenschlichkeit und Frieden führen.

Gerhard Manthei erhielt als kleines Geschenk eine Filmklappe mit einem draufmontierten kleinen Radfahrer mit roter Mütze.

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…. hier ist nicht der Wurm drin

Ein Bericht von Ingo Meier (stv. OV-Vorsitzender)

Am Donnerstag  (12.05.16) war Markttag und gleichzeitig auch ein Sonnentag und dies ließ sich die Schenefelder SPD nicht nehmen und verteilte Vitamine in Form von Äpfeln an die Schenefelder Bevölkerung. Mit der Überschrift „hier ist nicht der Wurm drin“ wurden diese Äpfel und auch andere schöne Dinge verteilt.

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Es war in launiger Vormittag, da viele Gespräche von den Politikern mit den Schenefeldern, und umgekehrt, geführt wurden. Klar, es gab nicht nur Zustimmungen wenn über politische Maßnahmen diskutiert wurde.
Die Themen waren u.a.:
Die Mobilität innerhalb Schenefelds, aber auch die verbesserungswürdige Nahverkehrsanbindung an Halstenbek.
Ein sehr innig diskutiertes Thema waren der Wohnungsbau bzw. die Mietpreise für Wohnungen, ein sehr vorrangiges  Thema innerhalb der Schenefelder SPD.
Wie werden sich die Schulen bzw. die Kinderbetreuungsgzeiten verändern und sich letztendlich den veränderten Entwicklungen und Bedingungen in der Arbeitswelt und Gesellschaft anpassen. Was werden wir in den nächsten Jahren aber auch für ältere Menschen an Konzepten und Unterstützungen entwickeln können um einer älterwerdenden Gesellschaft gerecht zu werden. So könnten noch viele Themen aus den Gesprächen genannt werden, da diese doch eine Vielzahl waren und die Menschen es auch genutzt haben mit den Politikern zu „schnacken“. Uns als Schenefelder SPD hat dieser launige Vormittag auf dem Schenefelder Markt sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Treffen mit den Menschen aus Schenefeld.
…denn in der SPD ist nicht der Wurm drin, speziell nicht in der Schenefelder SPD.

Gelbe Tonne soll kommen – SPD für flächendeckende Einführung

von Nicolai Overbeck,
Mitglied des Aufsichtsrates der Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH mit Sitz in Kummerfeld

Die SPD im Pinneberger Kreistag setzt sich dafür ein, dass in Zukunft flächendeckend Wertstoffe aus Privathaushalten durch eine gelbe Wertstofftonne eingesammelt und dann recycelt werden.

Seit 1991 können einzelne Wertstoffe über den Gelben Sack des Dualen Systems entsorgt werden. Dies war ein wichtiger Schritt bei der Abfalltrennung. Die Mengen an klassischem Hausmüll haben sich durch die Trennung deutlich verringert. Über den gelben Sack werden bis heute nur Verpackungen eingesammelt, deren Produzenten sich dem dualen System angeschlossen haben. Metalle und sämtliche anderen Kunststoffe können darüber nicht eingesammelt und verwertet werden. Dies verhindert eine weitere Reduzierung des Restmüllaufkommens in privaten Haushalten. Zudem werden wertvolle Rohstoffe, die recycelt werden könnten, einfach verbrannt.

Die SPD-Kreistagsfraktion setzt sich daher dafür ein, dass in Zukunft alle Haushalte im Kreis Pinneberg eine Wertstofftonne erhalten. Mit dieser Tonne können dann nicht nur die Verpackungen, deren Hersteller dem dualen System angehören, entsorgt werden, sondern alle Gegenstände, deren Bestandteile wiederverwerten werden können.

In der Stadt Tornesch wurde im Januar ein Modellversuch gestartet. Jedem Haushalt wurde eine Wertstofftonne für die Dauer von zwei Jahren angeboten. Die Resonanz auf diesen Versuch war sehr positiv. Die große Mehrheit der Tornescher Haushalte beteiligt sich daran und die Menge der gewonnenen Rohstoffe ist deutlich angestiegen. Es besteht der große Wunsch, diese gelbe Tonne weiter zu behalten.

Der Gelbe Sack würde damit der Vergangenheit angehören. Mit einer Übertragung der Entsorgungspflicht von Wertstoffen vom Bund auf den Kreis Pinneberg würde nicht nur die Wiederverwertungsquote von Rohstoffen gesteigert werden, sondern auch die kommunale Entsorgung und Verwertung von Abfällen insgesamt gestärkt.

Wir sind die politische Heimat der sozialen Gerechtigkeit

Die Vorstände der SPD-Landtagsfraktionen aus Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben in einer gemeinsamen Sitzung ein Positionspapier mit der Überschrift „Soziale Gerechtigkeit – Erwartungen an den Bund“ verabschiedet.

LaParTag 2016 - Stegner

Dazu erklären die beiden Fraktionschefs Ralf Stegner und Norbert Römer:

Ralf Stegner: „Grundlage für eine gerechte Gesellschaft sind gute Arbeit und eine sichere und auskömmliche Rente. Hier stehen wir vor gewaltigen Herausforderungen. Das eine bedingt das andere. Jetzt müssen wir die Weichen stellen, damit die Schere zwischen Reich und Arm nicht immer weiter auseinanderklafft. Wir fordern daher die Einführung einer erweiterten Bürgerversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen. Die Krankenkasse muss wieder paritätisch finanziert werden, wir benötigen einen sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose und wir müssen das Rentenniveau stabilisieren. Das sind zentrale sozialdemokratische Anforderungen an eine zukunftsfeste Bundespolitik.“

Norbert Römer: „Die soziale Gerechtigkeit hat eine politische Heimat: Die SPD ist es, die sich in Kommunen, Ländern und im Bund für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine gerechte Verteilung des Vermögens. Deshalb treten wir für eine Erhöhung des Steuerfreibetrags ein, um kleine und mittlere Einkommen zu entlasten. Großkonzerne müssen künftig ihre Gewinne weitgehend dort versteuern, wo sie das Geld verdienen. Schließen wir die Briefkastenfirmen, führt das zu einer gerechteren Besteuerung von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Abgeltungssteuer gehört abgeschafft, und die Erbschaften müssen endlich nach den individuellen Einkommenssteuersätzen besteuert werden. Dabei werden großzügige Freibeträge berücksichtigt.“

Der Wortlaut des Positionspapiers:

Soziale Gerechtigkeit – Erwartungen an den Bund

Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen ist dieses Jahr Ziel der Fraktionsreise der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein vom 9. bis 12. Mai. Teil des Programms sind auch eine gemeinsame Fraktionssitzung mit den Kolleginnen und Kollegen der SPD-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen sowie eine Beratung mit den geschäftsführenden Fraktionsvorständen. Hierbei wurde auch über gemeinsame Erwartungen an den Bund gesprochen.

Die Gesellschaft zusammenhalten

Nordrhein-Westfalen wird seit 2010 wieder sozialdemokratisch regiert, in Schleswig-Holstein führt die SPD seit 2012 wieder die Regierung. Beide Regierungskoalitionen können eine stolze Regierungsbilanz vorweisen. In beiden Ländern setzt die SPD ihre Wahlversprechen konsequent um, steht für Fortschritt und Gerechtigkeit. Doch die Herausforderungen bleiben groß. Mehr denn je geht es jetzt darum, die Gesellschaft zusammenzuhalten.
Unsere Gesellschaft ist im Wandel. Sie wird bunter und vielfältiger. Sie verändert sich – so rasch, dass die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen durch die gesellschaftlich-soziale Dynamik immer wieder an ihre Belastbarkeit geführt werden.

Der gesellschaftliche Zusammenhalt darf nicht gefährdet werden. Auch deshalb steht die Familienpolitik in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein für die SPD im Mittelpunkt. Unser familienpolitisches Leitbild ist dabei klar: Wir sagen den Menschen nicht, wie sie leben sollen. Wir helfen ihnen, so zu leben, wie sie leben wollen. Kinder sind unsere Zukunft. Wir wollen kein Kind zurücklassen. Sie brauchen unsere volle Unterstützung. Wir müssen jetzt die Bedingungen dafür schaffen, dass sie ihre Chancen nutzen können. Das beginnt mit dem Ausbau der Betreuungsplätze bei gleichzeitiger Entlastung der Eltern, einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Entlastung Alleinerziehender und pflegender Angehöriger.

In Nordrhein-Westfalen hat die SPD mit der Gebührenfreiheit des letzten Kita-Jahres einen ersten Schritt gemacht. In Schleswig-Holstein wird mit dem Kita-Geld von 100 Euro für Krippenkinder ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der Familien geleistet. Gebührenfreie Bildung – von der Kita bis zur Uni bleibt unser Ziel.

Bund und Länder tragen eine gemeinsame Verantwortung, die nicht an der bestehenden Finanzverfassung Halt machen darf. Wir wollen gesellschaftliche Brüche vermeiden. Deshalb erwarten wir vom Bund:

Bildung braucht Chancengleichheit!

Bildung ist die Grundlage für eine gerechte Gesellschaft, in der Menschen durch Fleiß und Talent ihre selbstgesteckten Ziele erreichen. Unser Anspruch und unser zentrales Versprechen lautet „Aufstieg durch Bildung“. Leider hängt Bildungserfolg zu oft von der jeweiligen Herkunft ab. Der Zugang zu Bildung ist aber eine zentrale Verteilungsfrage unserer Zeit. Deutlich wird das auch beim Blick auf den engen Zusammenhang von geringer Qualifikation und Arbeitslosigkeit. Entscheidend sind deshalb Prävention und Förderung wie auch zweite und dritte Chancen zu ermöglichen.

  • Wir fordern die Aufhebung des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern im Bereich der Bildungsfinanzierung, um Bund und Ländern die Möglichkeit zu geben, gemeinsame Investitionen tätigen zu können.
  • Bundesmittel bei der Finanzierung von Ganztagsschulen sind ebenso notwendig wie für die Umsetzung der Inklusion sowie den weiteren qualitativen Ausbau von Kitas.

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