Wir gratulieren, Herr Präsident!

Steinmeier - Präsident

“ … Ist es nicht erstaunlich – ist es nicht eigentlich wunderbar – , dass dieses Deutschland, „unser schwieriges Vaterland“, wie Gustav Heinemann es mal nannte, ist es nicht wunderbar, dass dies Land für viele in der Welt ein Anker der Hoffnung geworden ist?

Wir machen anderen Mut – nicht weil alles gut ist in unserem Land. Sondern weil wir gezeigt haben, dass es besser werden kann!
• Dass es nach Kriegen Frieden werden kann;
• Und nach Teilung Versöhnung;
• Und dass nach der Raserei der Ideologien so etwas einkehren kann wie politische Vernunft;
• Dass uns vieles geglückt ist in unserem Land.

An all das erinnert uns dieser Tag – der Tag der Bundesversammlung!

Als Theodor Heuss vor der ersten Bundesversammlung stand, da räumten die Menschen in Deutschland den Schutt von Krieg und Diktatur beiseite; da bauten sie Stein um Stein die Bundesrepublik auf – eine Demokratie, die damals nur auf dem Fundament des Westens festen Halt finden konnte.
Und, meine Damen und Herren, und wenn dieses Fundament anderswo wackelt, dann müssen wir umso fester zu diesem Fundament stehen!

Wir brauchen den Mut, einander zuzuhören. Die Bereitschaft, das eigene Interesse nicht absolut zu setzen. Das Ringen um Lösungen in einer Demokratie nicht als Schwäche zu empfinden. Die Realität nicht zu leugnen, sondern sie verbessern zu wollen.

Und wir brauchen den Mut, zu bewahren, was wir haben: Freiheit und Demokratie in einem vereinten Europa – dieses Fundament, dass wollen, dass müssen wir miteinander verteidigen! Es ist nicht unverwundbar – aber, ich bin fest davon überzeugt: es ist stark!“

aus der Antrittsrede Frank Walter Steinmeiers vor der Bundesversammlung

Grünkohlessen des OV Schenefeld 2017

Auch das diesjährige Grünkohlessen des OV wurde von einem Willkommensgruß unseres OV-Vorsitzenden Gerd Manthei. Deshalb beginnt dieser Bericht mit Gerds Rede.

Liebe Gäste, liebe Freunde!

Nicht die Zeit rennt, sondern wir – und so werde ich mir Zeit nehmen, um unsere Ehrengäste gebührlich zu begrüßen.

Ich begrüße unseren Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann, der demnächst zum 10-ten Mal bei der Bundestagswahl kandidiert. Ich sage, die größte Wertschätzung in unserem Ortsverein ist Dir gewiss, denn wie sagt Edwin Jungblut immer: „Ich habe schon viele Kreis- und Bundestagsabgeordnete erlebt, aber mit Ernst Dieter haben wir den fleißigsten Politiker in unseren Reihen.“ Ich sage noch dazu: „Ernst Dieter, da du top vernetzt bist und einen hohen Bekanntheitsgrad in deinem Wahlkreis besitzt, muss sich dein Gegenkandidat von der CDU im Wettbewerb um die Wählergunst ganz warm anziehen. Wir Schenefelder wollen mit vollem Einsatz das Mögliche zu deinem Erfolg beitragen.

Zunächst aber steht die Landtagswahl an und wir steuern voller Optimismus gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Kai Vogel den Direktsieg in seinem Wahlkreis Schenefeld/Halstenbek/Pinneberg an. Herzlich Willkommen Kai, als großer Fürsprecher für Schenefelder Belange hast du längst bewiesen, dass du zu uns passt.

Herzlich willkommen Christiane Küchenhof! Als unsere allseits beliebte Bürgermeisterin, genau wie Ernst Dieter top vernetzt als Vizechefin des SPD-Landesverbandes. Zur Wiederwahl mit fast 90% der Stimmen beglückwünschen wir dich, so kannst du die Schenefelder Farben auf der landes- und bundespolitischen Bühne weiter erstrahlen lassen.

Außerdem heiße ich herzlich willkommen unsere Erste Stadträtin Monika Stehr, Nils Wieruch, unseren Fraktionsvorsitzenden, Ingrid Pöhland, die Vorsitzende des Finanzausschusses, Albert Burs, den AWO-Vorsitzenden, Willy Matzen, den Vorsitzenden der Kräla-Vereinigung, Frank Grünberg, den Ehrenvorsitzenden der SPD Freilassing, der seit über 30 Jahren aktiv in der Kommunalpolitik ist und Peter Wieruch, der die Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein für seine Arbeit im Weissen Ring erhalten hat.

Liebe Freunde der Sozialdemokratie, heute steht nicht nur die „Liebe zu Schenefeld“ im Vordergrund, sondern auch die Liebe zum Grünkohl und natürlich auch die Liebe zum vielstimmigen Miteinander.

Euren Appetit, liebe Freunde, müsst ihr heute nicht zügeln. Im Gegenteil, lasst eure Geschmacksknospen heute so richtig jubilieren; sozusagen als Vorgeschmack auf den Jubel unserer SPD zum Ausgang der Landestagswahl, der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl.

Soviel ich weiß, wird auch scharfer Senf zum Grünkohl gereicht. Da ist Schärfe auch angebracht, aber rechte Scharfmacher brauchen wir nicht, keinen Populismus und schon gar keinen Hass innerhalb unserer Gesellschaft. Wir brauchen Frieden und noch mal Frieden, der aus Liebe, Freude am Leben und aus Gerechtigkeit entsteht.

Wir sollten, ja wir müssen den größtmöglichen Nutzen aus unseren kommunalen ehrenamtlich erbrachten Taten ziehen. Das geht aber nur, wenn wir den richtigen Brennstoff in uns aufnehmen, so wie heute am gastlichen Tisch mit dem Winterklassiker Grünkohl, der uns mit Vitaminen und vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffen aufbaut und beflügelt.

Liebe Festmahlfreunde, deshalb geben wir uns nun dem genussvollen Leben hin und bieten unseren Leibern Gutes, damit unsere Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Danach ließen Ernst Dieter Rossmann, Kai Vogel, Frank Grünberg und Nils Wieruch es sich nicht nehmen, über den Lauf der Weltgeschichte im Bund, im Land und Kreis und in Schenefeld zu reden.

Ernst Dieter berichtete über den neuen Wind in Berlin, der von der Kandidatur von Martin Schulz beflügelt durch die Partei weht und Siegeszuversicht im kommenden Wahlkampf verbreitet.

Kai Vogel erzählte ausführlich von den Erfolgen und Zielen der SPD in Kiel, insbesondere in der Schulpolitik.

Nils Wieruch gab diesmal keinen Überblick zur Kommunalpolitik, sondern schilderte wie sehr ihn die Rede von Björn Höcke in Dresden im Ball- und Brauhaus Watzke zum deutschen Geschichtsbild bewegt hat.
Mit dem eindringlichen Appell, dass wer im Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine Schande erblickt, niemals für Deutschland sprechen dürfe, endete der Schenefelder SPD-Fraktionsvorsitzende.

Eine besonders kritische und nachdenklich stimmende Rede hielt das Ortsvereins-Mitglied Edwin Jungblut zu aktuellen Themen.

Bevor die Schüsseln und Bestecke zu klappern anfingen, heiterte Frank Grünberg die Tafelrunde mit Geschichten rund um den Grünkohl auf.

Ja und während des Essens meldete sich Ernst-Dieter noch mal zu Wort, wie er es schon angekündigt hatte – diesmal als Grünkohlexperte, die Grünkohlsaison fordert ihm schon einiges ab. Wir haben sein Lob über den im Sportrestaurant gereichten Kohl natürlich mit großer Freude gehört.IMG_3623aBlick in die Tafelrunde. Mehr Fotos gibt es –> hier.